April: ein Monat der kosmischen Widersprüche

Die Sicht der Sterne

Ihre Sterne im April: ein Monat der kosmischen Widersprüche

Der April wird wahrscheinlich nicht nur ein Monat der Wetterkapriolen, er wird zugleich auch ein Monat der kosmischen Widersprüche. Wir schwanken zwischen Resignation und Hoffnung, Schwäche und Stärke, Liebe und Zweifel. Am Ende siegen jedoch nicht nur Optimismus und Menschlichkeit, es könnte auch erste positive Lösungsansätze geben. Ganz gleich welche Probleme sich in diesen Wochen auftun, mit den richtigen Ideen und einer gesunden Portion Vertrauen und Organisation könnten sich die Dinge recht gut entwickeln.

Uranus-Pluto-Quadrat: Freiheit mit aller Macht!
Und monatlich grüßt das Murmeltier… Erneut werden bestehende, alte Machtverhältnisse und Strukturen (Pluto im Steinbock) von unerwarteten Ereignissen (Uranus im Widder) herausgefordert. Die altbekannten Probleme und Themen auf persönlicher globaler Ebene wollen gelöst und befreit werden, aber diese Prozesse brauchen nun einmal ihre Zeit. Unter der Oberfläche und in unserer Seele brodelt es, und es tobt ein mächtiger Kampf. Erneut wehren wir uns innerlich und äußerlich gegen sämtliche Umstände, Regeln und Pflichten, die uns zu (faulen) Kompromissen zwingen. Freiheit hat jedoch seinen Preis. Sie erfordert Veränderungen und manchmal müssen wir Liebgewonnenes und Gewohntes hinter uns lassen, damit wir endlich neu anfangen können.

Uranus-Lilith-Opposition: Gleichberechtigung und Freiheit
Auch diese astrologische Konstellation bleibt uns bis zum 11. April tückischerweise erhalten. Heiß oder kalt? Sind wir wirklich frei? Haben wir den Mut, zu uns selbst und zu unserer Einzig- bzw.
Andersartigkeit zu stehen? Besitzen wir umgekehrt die Toleranz, andere ebenso zu akzeptieren oder sind wir schockiert, lehnen das Unbekannte und Fremde ab. Dieser Aspekt konfrontiert uns jedenfalls ziemlich unschön mit alten, unbewussten Ängsten vor dem Fremden, will uns jedoch gleichzeitig befreien und aufrütteln. Unsere Welt ist in den letzten Jahrzehnten durch das Internet und andere moderne Technologien zwar enger zusammengerückt, aber es ist immer eine gewisse (virtuelle) Distanz geblieben. Jetzt klopft jedoch die Gleichberechtigung an unsere Haustür und wir können nicht mehr einfach wegschauen und sagen: »Krieg, Hunger, Leid und Ungerechtigkeit passieren woanders, aber bitte nicht bei uns!«

T-Quadrat zwischen Uranus, Pluto, Lilith: Sündenbock- und Vogel-Strauß-Politik!
Stellen wir uns endlich den geforderten gesellschaftlichen und globalen Veränderungen oder verdrängen wir die damit verbundenen Themen? Das T-Quadrat zwischen Lilith, Uranus und Pluto in kardinalen Zeichen bleibt auch bis zum 11. April eine große Herausforderung für uns alle. Zentrales Thema ist das Uranus-Pluto-Quadrat, welches bestehende Strukturen (politisch, wirtschaftlich und persönlich) durch unerwartete Ereignisse ins Wanken bringt. Da auch Lilith (unbewusste Schattenthemen) mitmischt, könnte es recht verworren und kompliziert werden. Pluto und Lilith stehen ja ebenfalls im Quadrat zueinander, was es uns schwer macht, notwendige Veränderungen einfach anzunehmen und Verdrängtes aufzuarbeiten. Stattdessen versuchen wir, die Dinge auf andere abzuwälzen, indem wir sie zum Sündenbock machen und ihnen versuchen das aufzudiktieren, was wir selbst nicht hinbekommen. Natürlich sind wir mit dieser Einstellung längst nicht aus dem Schneider. Zumal die Opposition zwischen Uranus und Lilith dafür sorgt, dass wir große Probleme mit dem Anderssein von anderen haben werden. Vorschläge und Ideen zur Lösung aktueller Themen und Probleme wird es zwar massenhaft geben, aber wer setzt das bitteschön um. Im Zweifelsfall jedenfalls immer die anderen… Man könnte schon beinahe sagen, dass dieses T-Quadrat die aktuelle Flüchtlingsproblematik in Deutschland/Europa verschärfen wird, indem man versuchen wird, das »unliebsame Problem« mit der Argumentation abzuschieben: »Warum wir? Wir haben genügend mit uns selbst zu tun, jetzt seid ihr einmal an der Reihe etwas zu tun!« In Bezug auf persönliche Themen neigen wir ebenfalls zu dieser Art von »Vogel-Strauß-Politik«.
Wie so oft ist es einfacher, dem anderen die Schuld dafür zu geben, da uns persönlich der Mut zur Veränderung bzw. zum Loslassenim Leben fehlt.

Saturn-Uranus-Trigon: Alt und Neu im Gleichgewicht
Saturn und Uranus bleiben zum Glück auch bis zum 18. April in ihrem harmonischen Trigon. Ein wundervoller Aspekt, um mit sehr viel Disziplin und äußerst konzentriert an der Umsetzung von Ideen und Plänen arbeiten zu können. Jetzt könnten Verpflichtungen sogar zum Spaß und Motor werden oder man macht vielleicht sein Hobby zum Beruf. Vor allem wenn wir spüren, dass unser Leben dringend frischen Wind und eine neue Ordnung braucht, wir aber gleichzeitig Angst vor Veränderungen haben, könnte uns dieser Aspekt helfen, die Dinge mutig anzugehen. Wir haben jetzt die große Chance, Neues mit Altem harmonisch verbinden zu können. Dieser Zeitpunkt ist auch ideal, um sich mit neuen Ideen und Wissen zu beschäftigen. Es fällt uns leichter als sonst, uns in Dinge und Themen einzuarbeiten und sie bereits in relativ kurzer Zeit für uns praktisch nutzen zu können.

Uranus-Pallas-Sextil: Unkonventionelle Lösungsansätze und Ideen
Was für ein genialer kosmischer Problemlösungsaspekt, den uns die Sterne noch bis zum 7. April bescheren. Stehen Uranus und Asteroid Pallas im harmonischen Sextil miteinander, dann sehen wir die Dinge und die Probleme in unserem Leben bzw. in der Welt von einer völlig neuen Seite. Ganz nach dem Motto: »Renne niemals der Herde nach, wenn du die Lösung für ein Problem suchst!« Wenn wir jetzt den Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen, dann könnten wir zu höchst originellen und einzigartigen Einsichten und Lösungsansätzen gelangen. Und genau das brauchen wir in der aktuellen Zeitqualität. Wir dürfen nicht länger in gewohnten Denk- und Verhaltensmustern verharren, sondern müssen über unseren konventionellen Tellerrand hinausschauen. Seien Sie diesen Monat also ruhig etwas mutiger und unkonventioneller, dann könnte sich vieles in Ihnen und im Außen verändern.

Jupiter-Pluto-Trigon: Die Extraportion Optimismus und Erfolg!
Ein Jupiter-Pluto-Trigon versorgt uns im April zusätzlich mit einer Extraportion Optimismus und Selbstsicherheit. Eine Zeit, in der man nun viel leichter seine Ziele erreichen kann als in den vergangenen Monaten. Der Grund: Man ist schöpferischer als sonst, hat eine charismatische Ausstrahlung und trifft zudem häufig auf Menschen, die einen unterstützen oder einem die richtige Tür öffnen. Kurzum: Ob beruflich oder privat, man erreicht jetzt die Dinge, die man will, ist erfolgreich und gewinnt an Ansehen. Auch auf beruflicher Ebene verspricht dieser Aspekt Erfolg und Gewinne, zumal Jupiter in der fleißigen, gut organisierten Jungfrau steht. Treiben Sie Ihre Pläne jetzt also mutig voran. Der Zeitpunkt ist jedenfalls perfekt, dem Leben eine völlig neue, positive Wende zu geben.

Jupiter-Saturn-Quadrat: Widerstände oder Übermut
Mit einem anderen Jupiter-Aspekt, einem Quadrat zwischen Jupiter und Saturn, wird der April jedoch zusätzlich zur großen Herausforderung. Zum einen haben wir das Gefühl, in unseren Möglichkeiten und unserem Handlungsspielraum eingeschränkt zu sein, könnten sogar Probleme mit Autoritätspersonen oder Behörden bekommen. Auf der anderen Seite fehlt es uns auch an notwendigem Optimismus und Selbstvertrauen. Die Folge ist, dass wir in unliebsamen Situationen feststecken, uns nicht trauen etwas zu verändern und resignieren. Manchmal übernimmt auch Jupiter die Regie und lässt uns übers Ziel hinausschießen, unsere Kräfte und Möglichkeiten überschätzen. Man neigt in seinem Übermut dazu, die Regeln und Vorschriften zu missachten, worauf es zu Konflikten mit dem Gesetz oder Vorgesetzten kommen könnte. Beide Extreme tun uns jetzt nicht gut, weshalb wir dazu aufgefordert werden, den goldenen Mittelweg zu wählen. Widerstände sollte man jetzt als Aufforderung verstehen, eingefahrene Wege zu verlassen. Dabei sollte man sich jedoch an die Regeln halten und Veränderungen mit Bedacht angehen. Zuviel Übermut wird von Saturn nämlich umgehend bestraft

Andrea Buchholz ist seit 25 Jahren Astrologin, geboren in Frankfurt amMain, im Sternzeichen Zwillinge.
Katja Fischer (Probst) ist Astrologin, Co-Autorin von Andrea Buchholz und Questico-Beraterin.