Ihre Sterne im Dezember 2015: Die Sicht der Sterne

Die Sicht der Sterne

Ihre Sterne im Dezember: Es brodelt und kocht in der kosmischen Hexenküche

Von einer friedlichen Vorweihnachtszeit und besinnlichen Feiertagen sind wir dieses Jahr leider meilenweit entfernt. Lange unterdrückte Gefühle, Ängste und Konflikte brauchen jetzt dringend ein Ventil. Wirklich sicher ist niemand vor diesen turbulenten, schwierigen Zeiten. Umso wichtiger ist es jetzt, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht von der allgemeinen Stimmungslage anstecken zu lassen und zum Mitläufer zu werden.

Jupiter-Uranos-Quinkunx: Jupiter-Uranus-Quinkunx: »Leben ist das, was passiert, wenn wir noch am Pläneschmieden sind!
Bis zum 7. Dezember läuft leider noch immer nicht alles wunschgemäß. Plötzliche Veränderungen haben einen sehr negativen Beigeschmack, denn wir haben das unangenehme Gefühl, dass wir uns nicht freiwillig in dieser Situation befinden. Auch wenn wir vielleicht keine andere Wahl haben und uns Situationen, Menschen, Ansichten und Projekte aufgezwungen werden, sollten wir uns nicht verschließen. Man sollte jetzt immer mit dem Unerwarteten rechnen. Selbst feste Versprechen und Zusagen – beruflich und privat – könnten auf einmal umgeworfen werden und wir müssen alles noch einmal neu überdenken bzw. angehen. Je flexibler man sich jedoch auf Neues einstellt und geistig offen bleibt, umso weniger erlebt man unangenehme Überraschungen.

Mars-Lilith-Konjunktion: Turbulente und aufwühlende Zeiten
Das erste Monatsdrittel (bis 11. Dezember) könnte auch durch die Konjunktion von Mars und Lilith richtig kritisch und turbulent werden, vor allem wenn es sich um lange unterdrückte Gefühle und Aggressionen handelt. Von starkem emotionalen Stress, Frust und Gerangel, bis hin zu Unfällen und Verletzungen, ist in dieser Zeit leider alles drin. Auch Naturkatastrophen und extreme Wetterereignisse sind astrologisch gesehen möglich.

Mars-Uranus-Opposition: Konflikte und Spannungen
Als wäre der »HB-Männchen-Aspekt« zwischen Mars und Lilith nicht schon genug, steht Mars bis zum 19. Dezember auch noch in Opposition zu Uranus – der klassische Unfall- und Katastrophen-Aspekt in der Astrologie. Obwohl Mars in der diplomatischen und eigentlich »friedlichen Waage« steht, brodelt es unter der Oberfläche und lange unterdrückte Konflikte und Spannungen könnten sich nun urplötzlich entladen. Diese Konstellation wirkt wie unsichtbares Dynamit und könnte individuell und global gesehen zu äußerst gefährlichen Situationen und Katastrophen führen. Terroranschläge, Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen, kriegerische Auseinandersetzungen – in dieser Zeit ist leider alles möglich.

Lilith-Neptun Quinkunx: Der Wunsch nach Harmonie und einer besseren Welt
Wer wünscht sich nicht, in einer idealen Welt leben zu dürfen? Eine Welt ohne Armut, Hunger und Krieg. Eine Welt, in der das Gute über das Böse siegt. Eine Welt, in der die Liebe regiert und alle Menschen gleich sind. Ein ziemlich frommer Wunsch, den uns hier das Quinkunx von Neptun und Lilith noch bis zum 12. Dezember beschert. Aber es wird wohl nur ein Wunschtraum bleiben, denn gerade jetzt werden wir wahrscheinlich verstärkt mit Menschen und Ereignissen (weltweit) konfrontiert, die uns ziemlich unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Lügen, Betrug und Heimlichkeiten zeigen uns nämlich allzu deutlich, wie weit wir noch von unserem Ideal entfernt sind. Natürlich ist das frustrierend. Aber vielleicht ist es auch der perfekte Ansporn, dass wir selbst damit beginnen, aus unserer Erde einen friedlicheren und harmonischeren Ort zu machen. Denn Nur wir selbst können damit beginnen, etwas
zu verändern!

Uranus-Pluto-Quadrat: Freiheit mit aller Macht!
Zusätzlich erschwert werden diese ganzen explosiven Dezember-Aussichten durch das immer noch wirkende Quadrat zwischen Uranus und Pluto, als wollte der Kosmos uns zum Ende des Jahres noch einmal ganz deutlich zeigen, in welchen Verstrickungen, Irrungen und Wirrungen wir persönlich bzw. global immer noch feststecken. Unter der Oberfläche der Erdkruste, von Wirtschaft und Staaten sowie in unserer Seele, brodelt es und es tobt ein Kampf. Erneut wehren wir uns innerlich und äußerlich gegen sämtliche Umstände, Regeln und Pflichten, die uns zu (faulen) Kompromissen zwingen. Freiheit at jedoch seinen Preis. Sie erfordert Veränderungen und manchmal müssen wir Liebgewonnenes und Gewohntes hinter uns lassen, damit wir endlich neu anfangen können.

Saturn-Neptun-Quadrat: »Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?
Mit Ängsten vor den verschiedensten Themen muss beinahe jeder Mensch leben. Selbst Optimisten kennen diese Tage, an denen sie von unangenehmen Vorahnungen und Befürchtungen heimgesucht werden, es einem schwer fällt, positiv zu bleiben und auf einen guten Ausgang zu hoffen. Steht Saturn mit Neptun im Quadrat, kommt es einem fast so vor, als würde die Welt in eine Art kollektiven Angst- und Schreckenszustand versetzt werden. Schuldgefühle, Selbstmitleid, Kummer und Panik können im Dezember zur großen Belastung werden, vor allem für die Menschen, in deren Horoskop Saturn oder Neptun einen Planeten oder eine Hauptachse direkt aspektieren. Jetzt ist es wichtig, sich nicht von irrationalen Gefühlen fertig machen zu lassen und genau hinzuschauen, vor was wir uns in Wirklichkeit fürchten. Aber vor allem dürfen wir uns nicht von den Ängsten anderer beeinflussen lassen. Saturn fordert uns dazu auf, realistisch zu bleiben, sich nicht von diffusen Gefühlen mitreißen zu lassen. Nicht alles, was in diesen Tagen von anderen Menschen, der Weltöffentlichkeit oder Presse gesagt wird, entspricht tatsächlich der Realität. Geben Sie (Selbst-) Täuschungen keine Chance und lassen Sie sich bitte nicht manipulieren. Wagen Sie stattdessen eieinen ehrlichen Blick hinter die Kulissen und stellen Sie sich ganz bewusst Ihren Ängsten, wo auch immer sie herkommen mögen!

Saturn-Eros-Konjunktion: Die Stärke und Macht alter (Familien-) Traditionen
Hilfreich ist auch die Konjunktion von Saturn und Eros zwischen dem 19. und 31. Dezember. Wenn wir uns in der ersten Monatshälfte von der allgemeinen Hektik zu sehr ablenken lassen, könnte genau dieser Aspekt wieder etwas mehr Stabilität und Besinnlichkeit in die Weihnachtzeit bringen. Jetzt wird uns mit einer Intensität und Leidenschaftlichkeit bewusst, wie wichtig es ist, alte Werte und Kulturgut zu bewahren. Gerade in Zeiten des Umbruchs sollte man als Familie näher zusammenrücken und alte Traditionen aufleben lassen. Das könnte jetzt wie der Fels in der Brandung sein, der uns zeigt, dass nicht alle »alten Werte« schlecht sind. Es macht uns bewusst, wo unsere wahren Wurzeln und unsere Heimat sind, ohne dabei die »neue Welt« um uns herum zu vergessen.

Saturn-Lilith-Sextil: Weg mit dem Establishment!
Zum Glück hilft uns das Sextil von Saturn und Lilith auch im Dezember bei diesem wichtigen Befreiungs- und Emanzipations-Prozess. Ganz gleich, in welchem Lebensbereich wir mit allzu starren
Regeln oder gar einer Doppelmoral konfrontiert werden, wir finden jetzt einen konstruktiven und positiven Weg aus diesem Dilemma. Vielleicht erfahren wir jetzt Dinge und Geheimnisse, die wir zwar lieber nicht hören wollten, die uns jedoch dabei helfen, Missstände aufzudecken und verändern zu können. Es genügt nämlich nicht, einfach nur gesellschaftliche Tabus und Regeln in Frage und an den Pranger zu stellen, wir sollten auch Antworten darauf haben, wie wir es anders bzw. besser machen können.

Andrea Buchholz ist seit 25 Jahren Astrologin, geboren in Frankfurt amMain, im Sternzeichen Zwillinge.
Katja Fischer (Probst) ist Astrologin, Co-Autorin von Andrea Buchholz und Questico-Beraterin.