Die Sicht der Sterne für Dezember

Die Sicht der Sterne

Zum Jahresausklang gibt der Kosmos noch einmal richtig Gas und präsentiert uns ein ganzes Kaleidoskop an wichtigen und notwendigen Erkenntnisprozessen. Vielleicht ist ja gerade der Dezember mit seinen dunklen Tagen und Nächten, Weihnachten und Silvester, der ideale Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen und seinen Frieden mit dem vergangenen Jahr und seinen schmerzhaften, vielfach verwirrenden Herausforderungen zu machen. Mit etwas Mut und der richtigen Selbsterkenntnis können wir endlich viele unschöne Themen hinter uns lassen und gestärkt von diesen Erlebnissen positiv und mutig nach vorne in das neue Jahr schauen.

Mars-Jupiter-Trigon: Die Extraportion Mut und Willensstärke
Wenn nicht jetzt, wann dann? Vom 1. bis 10. Dezember ist die Zeit zum Handeln gekommen. Sie dürfen jetzt ruhig vom Erfolg überzeugt sein, denn wer jetzt mutig ist und seine Pläne in die Tat umsetzt, wird vom Leben und den Sternen belohnt werden. Dieses Trigon ist der ideale Zeitpunkt, um langgehegte Pläne in die Tat umzusetzen und andere von seinen Ideen zu überzeugen. Hinzu kommt, dass man jetzt leistungsfähiger und willensstärker als sonst ist, was einem einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen verschafft. Durch den Jupitereinfluss handeln wir jedoch
nicht egoistisch, sondern eher geradlinig und gerechtigkeitsliebend. Verantwortungsbewusstsein wird jetzt groß geschrieben und wir versuchen andere nicht zu übervorteilen, sondern agieren selbstbewusst, offen und ehrlich.

Spannungsdreieck Jupiter-Uranus-Pluto: Neuorientierung, aber bitte nicht um jeden Preis!
Von einem sanften und entspannten Jahresausklang kann leider nicht die Rede sein. Jupiter bildet mit Uranus ein so genanntes T-Quadrat am Himmel. Im Brennpunkt des Geschehens steht Pluto (Transformation, Umbruch), der die Last der Jupiter-Uranus-Opposition tragen muss. Eine sehr spannungsreiche Zeit erwartet uns mit dieser Konstellation, aufgeladen durch den Wunsch nach mehr (Jupiter) Freiraum
(Uranus). Jetzt empfinden wir Lebensumstände und Zwänge, die uns einengen, als noch schwieriger als sonst und wir wollen uns mit aller Macht (Pluto) aus ihnen befreien. Und falls wir nicht den Mut dazu aufbringen, dann könnte es gut sein, dass wir durch bestimmte Personen und Umstände dazu gezwungen werden, uns endlich aus der Komfortzone zu bewegen und aktiv zu werden. Neuorientierung ist das Stichwort in den kommenden Wochen, ob beruflich oder privat. Allerdings sollten wir uns bewusst machen, dass wir Veränderungen nicht egoistisch auf Kosten von anderen durchsetzen dürfen. Auch wenn wir uns jetzt unbedingt aus dem Korsett von Verpflichtungen befreien wollen, sollten wir achtsam und tolerant vorgehen.

Eris-Uranus-Konjunktion: Es lebe die Freiheit!
Es lebe die Individualität! Zwergplanet Eris möchte im Dezember erneut gemeinsam mit Rebell Uranus den Freigeist in uns wecken, der sich nicht nur seine eigene Meinung bildet und von der allgemein herrschenden Meinung nicht manipulieren lässt, sondern sich auch mutig aus der Masse heraushebt. Natürlich ist es immer einfacher, sich anzupassen und den Lügen um einen herum Glauben zu schenken, anstatt sich dagegen zu behaupten. Aber genau darum geht es jetzt! Es ist ein kollektiver Aspekt, der zugleich jeden einzeln herausfordert, indem er überprüft, ob wir gelernt haben, gegen den Strom zu schwimmen und nicht mehr länger auf Lügen, Zwietracht und Manipulation reinzufallen.

Mondknoten-Neptun-Opposition: Verdrängungstaktik
Auch im Dezember steht der Mondknoten in Opposition zu Neptun. Damit neigen wir dazu, uns der Wahrheit und Erleuchtung zu versperren bzw. sie zu verdrängen. Wir haben absolut keine Lust, uns der Realität zu stellen und reden uns die Dinge lieber schön, verfallen in haltlosen Aktionismus oder stecken umgekehrt den Kopf in den Sand. Was auch immer es ist, was wir nicht sehen wollen, es wäre sicher besser, sich der Realität zu stellen und nicht länger davonzulaufen. Es nützt nichts, Feindbilder zu erschaffen und Probleme auf andere zu projizieren. Hört man stattdessen auf die eigene Intuition und ignoriert nicht mehr länger anstehende Aufgaben, dann wird uns der Mondknoten wertvolle Hilfe und Lösungen von außen schicken.

Jupiter-Saturn-Sextil: Verantwortungsbewusstsein
Wie schön, auch im Dezember stehen Jupiter und Saturn miteinander im Sextil. Jetzt können wir erkennen, was in Zukunft wichtig für uns sein wird und auf was bzw. wen wir bauen können. Auch wenn Saturn Jupiter seine Grenzen zeigt und man nur mit harter Arbeit und Verantwortungsbewusstsein ans Ziel kommt, ist es jedoch genau das, was jetzt den Erfolg bringen wird. Alles was keinen Sinn mehr macht, kann nun aufgedeckt und losgelassen werden. Und alles andere kann man nun mit viel Disziplin und Ehrgeiz bewältigen. Jetzt zählt nicht mehr der schnelle Erfolg, sondern man setzt auf Sicherheit und eine solide Basis für die Zukunft. Das gilt nicht nur für berufliche Dinge, auch in Liebe und Beziehung kann man jetzt auf den Partner zählen oder ist
umgekehrt eine ebensolche Stütze, selbst wenn es Probleme geben sollte. Kurzum: Saturn trennt jetzt die Spreu vom Weizen… und am Ende wird endlich alles gut!

Merkur-Pluto-Konjunktion: Die Macht der Worte und Gedanken
Vom 12. bis 25. Dezember kommunizieren und denken wir äußerst stark und brilliant. Jetzt finden wir leichter die richtigen Worte, um andere überzeugen zu können. Andererseits müssen wir bei entsprechender Veranlagung auch aufpassen, dass wir nicht zu manipulierend und selbstherrlich versuchen die Situation zu bestimmen. Wir sind jetzt selbst so sehr von unseren eigenen Vorstellungen und Überzeugungen eingenommen, dass wir dazu neigen, anderen unsere Meinung aufzudiktieren. Von Machtspielchen und dogmatischer Sprücheklopferei sollten wir uns in diesen Tagen also lieber etwas distanzieren.

Chiron-Pluto.Sextil: Nichts ist so schlecht, dass es nicht für etwas gut ist!
Stehen Chiron und Pluto im Dezember im Sextil zueinander, dann ist dies ein wichtiger Erkenntnisprozess. Wir erkennen auf einmal, wieso wir den einen oder anderen schmerzhaften Fehler in der Vergangenheit begangen haben. Scheinbare Verluste und Fehlentscheidungen verlieren damit ein wenig ihren Schrecken und wir spüren intuitiv, dass alles seinen Sinn und seine Richtigkeit im Leben hat. Natürlich werden wir uns nicht mit allen Fehlschlägen und Schmerzen aussöhnen können, denn dieser Prozess setzt eine gewisse Erkenntnis und Entwicklung der eigenen Schwächen und Fehler voraus. Wer sich
jedoch ganz bewusst seinen eigenen Schwächen stellt, der wird jetzt seinen Frieden finden und kann endlich einen Schlussstrich unter ein sehr unschönes und schmerzhaftes Kapitel seiner Vergangenheit
ziehen.

Andrea Buchholz ist seit 25 Jahren Astrologin, geboren in Frankfurt am Main, im Sternzeichen Zwillinge.
Katja Fischer (Probst) ist Astrologin, Co-Autorin von Andrea Buchholz und Questico-Beraterin.

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