Februar: Ein rebellischer Monat

Die Sicht der Sterne

Ihre Sterne im Februar: Ein rebellischer Monat

Ein extrem aufwühlender und rebellischer Februar erwartet uns! Viel hängt davon ab, ob wir es endlich schaffen, über unseren eigenen Schatten springen zu können und nicht mehr länger (unbewusst) Vogel-Strauß-Politik zu betreiben. Wenn man es von dieser Seite aus betrachtet, dann könnte dieser Monat zwar jede Menge unliebsame Überraschungen und Herausforderungen mit sich bringen. Gleichzeitig liefert er uns aber auch jede Menge Ideen, wie man die vorhandenen bzw. anstehenden Probleme endlich lösen kann. Und letztendlich braucht es nur etwas Toleranz für das Anderssein, die Ängste und Probleme der anderen, dann bleiben Freiheit und Gleichberechtigung nicht mehr länger nur leere Worte und Versprechungen.

Uranus-Pluto-Quadrat: Freiheit mit aller Macht!

Und wieder einmal werden im Februar bestehende, alte Machtverhältnisse und Strukturen (Pluto im Steinbock) von unerwarteten Ereignissen (Uranus im Widder) herausgefordert. Die altbekannten Probleme und Themen auf persönlicher globaler Ebene wollen gelöst und befreit werden, aber diese Prozesse brauchen nun einmal ihre Zeit. Unter der Oberfläche und in unserer Seele brodelt es und es tobt ein mächtiger Kampf. Erneut wehren wir uns innerlich und äußerlich gegen sämtliche Umstände, Regeln und Pflichten, die uns zu (faulen) Kompromissen zwingen. Freiheit hat jedoch seinen Preis. Sie erfordert Veränderungen und manchmal müssen wir Liebgewonnenes
und Gewohntes hinter uns lassen, damit wir endlich neu anfangen können.

Uranus-Lilith-Opposition: Gleichberechtigung und Freiheit

Dieser extrem rebellische und nervenaufreibende Aspekt heizt die Stimmung im Februar zusätzlich an und auf. Heiß oder kalt? Sind wir wirklich frei? Haben wir den Mut, zu uns selbst und zu unserer Einzig- bzw. Andersartigkeit zu stehen? Besitzen wir umgekehrt die Toleranz, andere ebenso zu akzeptieren, oder sind wir schockiert, lehnen das Unbekannte und Fremde ab. Dieser Aspekt konfrontiert uns jedenfalls ziemlich unschön mit alten, unbewussten Ängsten vor dem Fremden, will uns jedoch gleichzeitig befreien und aufrütteln. Unsere Welt ist in den letzten Jahrzehnten durch das Internet und andere moderne Technologien zwar enger zusammengerückt, aber es ist immer eine gewisse (virtuelle) Distanz geblieben. Jetzt klopft jedoch die Gleichberechtigung an unsere Haustür und wir können nicht mehr einfach wegschauen und sagen: »Krieg, Hunger, Leid und Ungerechtigkeit passieren woanders, aber bitte nicht bei uns!«

T-Quadrat zwischen Uranus, Pluto, Lilith: Sündenbock- und Vogel-Strauß-Politik!

Stellen wir uns endlich den geforderten gesellschaftlichen und globalen Veränderungen oder verdrängen wir die damit verbundenen Themen? Das T-Quadrat zwischen Lilith, Uranus und Pluto in kardinalen Zeichen wird im Februar zu einer großen Herausforderung für alle werden. Zentrales Thema ist das Uranus-Pluto-Quadrat, welches bestehende Strukturen (politisch, wirtschaftlich und persönlich) durch unerwartete Ereignisse ins Wanken bringt. Da auch
Lilith (unbewusste Schattenthemen) mitmischt, könnte es recht verworren und kompliziert werden. Pluto und Lilith stehen ja ebenfalls im Quadrat zueinander, was es uns schwer macht, notwendige Veränderungen einfach anzunehmen und Verdrängtes aufzuarbeiten. Stattdessen versuchen wir, die Dinge auf andere abzuwälzen, indem wir sie zum Sündenbock machen und ihnen das zu diktieren, was wir selbst nicht hinbekommen. Natürlich sind wir mit dieser Einstellung längst nicht aus dem Schneider. Zumal die Opposition zwischen Uranus und Lilith dafür sorgt, dass wir große Probleme mit dem Anderssein von anderen haben werden. Vorschläge und Ideen zur Lösung aktueller
Themen und Probleme wird es zwar massenhaft geben, aber wer setzt das bitteschön um. Im Zweifelsfall jedenfalls immer die anderen… Man könnte schon beinahe sagen, dass dieses T-Quadrat die aktuelle Flüchtlingsproblematik in
Deutschland/Europa verschärfen wird, indem man versuchen wird, das »unliebsame Problem« mit der Argumentation abzuschieben: »Warum wir? Wir haben genügend mit uns selbst zu tun, jetzt seid ihr einmal an der Reihe, etwas zu tun!«
In Bezug auf persönliche Themen neigen wir ebenfalls zu dieser Art von »Vogel-Strauß-Politik«. Wie so oft ist es einfacher, dem anderen die Schuld dafür zu geben, dass uns persönlich der Mut zur Veränderungbzw. zum Loslassen im Leben fehlt.

Saturn-Lilith-Sextil: Weg mit dem Establishment!

Zum Glück hilft uns das Sextil von Saturn und Lilith noch bis zum 29. Februar bei diesem wichtigen Befreiungs- und Veränderungs-Prozess. Ganz gleich in welchem Lebensbereich wir mit allzu starren Regeln oder gar einer Doppelmoral konfrontiert werden, wir finden jetzt einen konstruktiven und positiven Weg aus diesem Dilemma. Vielleicht erfahren wir jetzt Dinge und Geheimnisse, die wir zwar lieber nicht hören wollten, die uns jedoch dabei helfen, Missstände aufzudecken und verändern zu können. Es genügt nämlich nicht, einfach nur gesellschaftliche Tabus und Regeln in Frage und an den Pranger zu stellen, wir sollten auch Antworten darauf haben, wie wir
es anders bzw. besser machen können.

Saturn-Uranus-Trigon: Alt und Neu im Gleichgewicht

Auch im gesamten Februar bilden Saturn und Uranus ein harmonisches Trigon. Ein wundervoller Aspekt, um mit sehr viel Disziplin und äußerst konzentriert an der Umsetzung von Ideen und Plänen arbeiten zu können. Jetzt könnten Verpflichtungen sogar zum Spaß und Motor werden oder man macht vielleicht sein Hobby zum Beruf. Vor allem wenn wir spüren, dass unser Leben dringend frischen Wind und eine neue Ordnung braucht, wir aber gleichzeitig Angst vor Veränderungen haben, könnte uns dieser Aspekt helfen, die Dinge mutig anzugehen. Wir haben jetzt die große Chance, Neues mit Altem harmonisch verbinden zu können. Dieser Zeitpunkt
ist auch ideal, um sich mit neuen Ideen und Wissen zu beschäftigen. Es fällt uns leichter als sonst, uns in Dinge und Themen einzuarbeiten und sie bereits in relativ kurzer Zeit für uns praktisch zu nutzen.

Pluto-Eros-Konjunktion: Magische Liebeskonstellation

Pluto und Eros, der Asteroid der Leidenschaft, stehen vom 13. bis 29. Februar miteinander in Konjunktion. Pluto ist Magie und Eros die Erotik und pure Leidenschaft. Vereinigen sich diese beiden am Himmel, kann dies eine
unbeschreibliche Sehnsucht nach totaler Verschmelzung und Vereinigung erzeugen. Es scheint fast so, als wollten die Sterne Schicksal spielen und uns die mächtige Seite der Liebe zeigen. Da wird auch das brave Schäflein schnell einmal zum reißenden Wolf. Vielleicht ist das aber genau die Gefühlstiefe und Inspiration, die wir brauchen, um uns endlich mit Haut und Haaren auf einen Menschen bzw. eine Beziehung einzulassen. Trauen Sie sich!

Stellium Merkur-Venus-Pallas: Unerwartete, wertvolle Erkenntnisse

Vom 15. bis 26. Februar bilden Merkur, Venus und Asteroid Pallas ein Stellium im Wassermann. Eine sehr inspirierende und erfrischende Konstellation, bei der sich Intuition, Wissen und unsere Wünsche kreativ miteinander verbinden. Genauer gesagt, werden wir in diesen Tagen schon beinahe intuitiv erkennen bzw. begreifen, was für uns wirklich wichtig und wertvoll ist. Manchmal gehört dazu auch die unerwartete Erkenntnis, dass wir uns insgeheim etwas ganz anderes wünschen, als wir ursprünglich einmal dachten.

Andrea Buchholz ist seit 25 Jahren Astrologin, geboren in Frankfurt amMain, im Sternzeichen Zwillinge.
Katja Fischer (Probst) ist Astrologin, Co-Autorin von Andrea Buchholz und Questico-Beraterin.