Januar: Neues Jahr, Neues Glück!

Die Sicht der Sterne

Ihre Sterne im Januar: Neues Jahr, Neues Glück!

Ein Jahr mit vielen Tiefen liegt hinter uns, das außerdem viele Veränderungen mit sich gebracht hat. Auch 2016, das am Frühlingsanfang offiziell unter der Regentschaft von Mars steht, wird seine Tücken und Probleme mit sich bringen. Aber wie sagt man so schön:

Neues Jahr, neues Glück!

Kurzum: Lassen Sie sich von den Sternen inspirieren und nehmen Sie sich gleich zum Jahresanfang vor, dass Sie die Dinge dieses Jahr bewusster und disziplinierter, aber vor allem gemäß dem Motto von Mars mutiger angehen.

Uranus-Pluto-Quadrat: Freiheit mit aller Macht!

Der Start ins neue Jahr wird durch das sich immer weiter annähernde Quadrat zwischen Uranus und Pluto erschwert. Die altbekannten Verstrickungen, Irrungen und Wirrungen auf persönlicher globaler Ebene wollen gelöst und befreit werden, aber diese Prozesse brauchen nun einmal ihre Zeit. Unter der Oberfläche und in unserer Seele brodelt es und es tobt ein mächtiger Kampf. Erneut wehren wir uns innerlich und äußerlich gegen sämtliche Umstände, Regeln und Pflichten, die uns zu (faulen) Kompromissen zwingen. Freiheit hat jedoch seinen Preis. Sie erfordert Veränderungen und manchmal müssen wir Liebgewonnenes und Gewohntes hinter uns lassen, damit
wir endlich neu anfangen können.

Saturn-Neptun-Quadrat: Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann!

Mit Ängsten muss beinahe jeder Mensch leben. Selbst Optimisten kennen diese Tage, an denen sie von unangenehmen Vorahnungen und Befürchtungen heimgesucht werden, es einem schwer fällt positiv zu bleiben und auf einen guten Ausgang zu hoffen. Da Saturn noch bis zum 19. Januar mit Neptun im Quadrat steht, kommt es einem fast so vor, als würde sich die Welt in einer Art kollektivem Angst- und Schreckenszustand befinden. Schuldgefühle, Selbstmitleid, Kummer und Panik können damit weiterhin zur großen Belastung werden, vor allem für die Menschen, in deren Horoskop Saturn oder Neptun einen Planeten oder eine Hauptachse direkt
aspektieren. Jetzt ist es wichtig, sich nicht von irrationalen Gefühlen fertig machen zu lassen und genau hinzuschauen, vor was wir uns in Wirklichkeit fürchten. Aber vor allem dürfen wir uns nicht von den Ängsten anderer mitreißen lassen. Saturn fordert uns dazu auf, realistisch zu bleiben und sich nicht von diffusen Gefühlen mitreißen zu lassen. Nicht alles, was in diesen Tagen von anderen Menschen, der Weltöffentlichkeit oder Presse gesagt wird, entspricht tatsächlich der Realität. Geben Sie (Selbst-)Täuschungen keine Chance und lassen Sie sich bitte nicht manipulieren. Wagen Sie stattdessen einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen und stellen Sie sich ganz bewusst Ihren Ängsten, wo auch immer sie herkommen mögen!

Saturn-Eros-Konjunktion: Die Stärke und Macht alter (Familien-) Traditionen

Hilfreich ist auch die Konjunktion von Saturn und Eros in den ersten Januartagen. Wenn wir uns bis zum 4. Januar nicht zu sehr von der allgemeinen Hektik anstecken lassen, könnte genau dieser Aspekt wieder etwas mehr Stabilität und Besinnlichkeit in unser Leben bringen. Jetzt wird uns mit einer Intensität und Leidenschaftlichkeit bewusst, wie wichtig es ist, alte Werte und Kulturgut zu bewahren. Gerade in Zeiten des Umbruchs sollte man als Familie näher zusammenrücken und alte Traditionen aufleben lassen. Das könnte jetzt wie der Fels in der Brandung sein, der uns zeigt, dass nicht alle »alten Werte« schlecht sind. Es macht uns bewusst, wo unsere wahren Wurzeln sind und unsere Heimat ist, ohne dabei die »neue Welt« um uns herum zu vergessen.

Saturn-Lilith-Sextil: Weg mit dem Establishment!

Zum Glück hilft uns das Sextil von Saturn und Lilith im gesamten Januar bei diesem wichtigen Befreiungs- und Emanzipations-Prozess. Ganz gleich in welchem Lebensbereich wir mit allzu starren Regeln oder gar einer Doppelmoral konfrontiert werden, wir finden jetzt einen konstruktiven und positiven Weg aus diesem Dilemma. Vielleicht erfahren wir jetzt Dinge und Geheimnisse, die wir zwar lieber nicht hören wollten, die uns jedoch dabei
helfen, Missstände aufzudecken und verändern zu können. Es genügt nämlich nicht, einfach nur gesellschaftliche Tabus und Regeln in Frage und an den Pranger zu stellen, wir sollten auch Antworten darauf haben, wie wir es anders bzw. besser machen können.

Sonne-Pluto-Konjunktion: »Mächtig« viel los!

Vom 1. bis 11. Januar schenkt uns die Konjunktion zwischen Sonne und Pluto eine große Geistes- und Willensstärke. In diesen Tagen können wir einiges in Gang setzen, bedeutsame Ereignisse und Begegnungen könnten in uns und im Äußeren viele Dinge verändern. Wir haben jetzt ein extrem starkes und selbstbewusstes Auftreten, was einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Umgekehrt entdecken wir oft wichtige Hintergründe von Ereignissen und können noch besser als sonst die wahre Motivation hinter den Worten und Handlungen unserer Mitmenschen verstehen. Dies weckt nicht immer nur positive Gefühle in uns, da leider auch Schattenthemen und Geheimnisse damit verbunden sein können. Aber genau um dieses Verständnis geht es, damit wir verborgene Probleme entlarven und auflösen können.

Saturn-Uranus-Trigon: Alt und Neu im Gleichgewicht

Ab dem 5. Januar laufen Saturn und Uranus in ein Trigon. Ein wundervoller Aspekt, um mit sehr viel Disziplin und äußerst konzentriert an der Umsetzung von Ideen und Plänen arbeiten zu können. Jetzt könnten Verpflichtungen sogar zum Spaß und Motor werden oder man macht vielleicht sein Hobby zum Beruf. Vor allem wenn wir spüren, dass unser Leben dringend frischen Wind und eine neue Ordnung braucht, wir aber gleichzeitig Angst vor Veränderungen haben, könnte uns dieser Aspekt helfen, die Dinge mutig anzugehen. Wir haben jetzt die große Chance, Neues mit Altem harmonisch verbinden zu können. Dieser Zeitpunkt ist auch ideal, um sich mit
neuen Ideen und Wissen zu beschäftigen. Es fällt uns leichter als sonst, uns in Dinge und Themen einzuarbeiten und sie bereits in relativ kurzer Zeit praktisch nutzen zu können.

Mars-Neptun-Trigon: Mit viel Gefühl ans Ziel

Wenn Mars und Neptun vom 9. bis 28. Januar im Trigon miteinander stehen, dann sind wir vielleicht nicht im »klassischen Sinne« willensstark und durchsetzungsfähig, aber gerade unser starkes Einfühlungsvermögen bringt uns in dieser Zeit sicher ans Ziel. Man besitzt jetzt ein ausgesprochen starkes Gespür dafür, wie man mit möglichst wenig Kampf und Widerstand seine Wünsche durchsetzen kann. Empathie, Mitgefühl, aber auch Mitleid sind jetzt unsere stärksten »Waffen«, um die Dinge erreichen zu können, die uns am Herzen liegen. Aber unsere wahre Stärke liegt in dieser Zeit im Einsatz für die »Schwachen«. Es ist uns geradezu ein Bedürfnis helfen zu können, nur dann fühlen wir uns richtig wohl in unserer Haut.

Andrea Buchholz ist seit 25 Jahren Astrologin, geboren in Frankfurt amMain, im Sternzeichen Zwillinge.
Katja Fischer (Probst) ist Astrologin, Co-Autorin von Andrea Buchholz und Questico-Beraterin.