Wickeln Sie sich schön

Woran erkennen wir Orangenhaut?

Die Haut – meist sind die Außenseiten der Oberschenkel, die Hüften und der Po betroffen – zeigt große Poren, ähnlich der Oberfläche einer Orange, und Dellen. Auch ist ein deutlicher Spannungsverlust im Gewebe zu beobachten.

Die Ursachen

Bei der Cellulite handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, die durch die weicheren Bindegewebestrukturen der weiblichen Haut unterstützt wird – zu 98 Prozent sind Frauen davon betroffen, während Männer so gut wie nie mit diesem Übel zu kämpfen haben.
Es kommt zu einer Vergrößerung der Fettzellen mit der Folge, dass den außenliegenden Hautschichten weniger Nährstoffe und weniger Sauerstoff zugeführt werden. Die hauptsächlichen Risikofaktoren sind Übergewicht, eine falsche Ernährung und Bewegungsmangel. Medizinisch gesehen ist Cellulite zwar völlig unbedenklich, sie stellt aber für viele Menschen aus nahe liegenden Gründen ein erhebliches kosmetisches Problem dar.

Achten Sie auf die richtige Ernährung. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse, denn es ist reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen.

Meiden Sie tierische Fette, und verwenden Sie in Ihrer Küche pflanzliche Öle, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind, wie beispielsweise kaltgepresstes Olivenöl.

Sport aktiviert den Stoffwechsel und fördert den Abtransport von Giftstoffen und Schlacken aus dem Körper. Regelmäßige Bewegung strafft die Haut und das Bindegewebe. Geeignete Sportarten sind zum Beispiel Joggen, Radfahren und Schwimmen.

Bauen Sie gegebenenfalls bestehendes Übergewicht mit einer schonenden Diät ab.

Bürstenmassagen fördern die Durchblutung der Haut. Massieren Sie die Problemzonen täglich etwa fünf Minuten lang mit einem Luffahandschuh.

Vermeiden Sie so genannte „Genussgifte“. Sie stören den Stoffwechsel, verstopfen die Blutgefäße und erschweren die Durchblutung. Zu den Genussgiften zählen Alkohol, Nikotin, Koffein und ein Übermaß an Süßigkeiten.

So heilen Sie richtig…

Body Wrapping

Die hocheffiziente Wickelmethode „Body Wrapping“ kommt ursprünglich aus den USA und heißt „den Körper einwickeln“. Im deutschsprachigen Raum ist sie auch als „Ägyptos-Wickel-Methode“ bekannt. Schon Kleopatra soll sie angewandt haben, um Cäsar zu verführen.

Man findet sie in Kosmetikinstituten und in den Wellness-Bereichen exklusiver Hotels wie zum Beispiel im Salzburger Hof im österreichischen Zell am See (www.salzburgerhof.at). Gleich mit der ersten Behandlung schmelzen die Depotfette und der Abtransport von Schlacken wird merklich angeregt. Das Ergebnis ist sichtbar und lässt sich nachmessen. Im Grunde genommen ist diese Schlankwickelmethode eine Kombination aus Aromatherapie und Kompressionsbandagierung. Die Entgiftung und Entschlackung des Körpers wird angeregt und eine wesentliche Figurverbesserung erzielt. Vor der Behandlung werden die Problemzonen gemessen. Danach gibt es zwei Wickel-Möglichkeiten:

Gut fürs Gewebe: Body-Wrapping

Wickel mit Zutaten Eine Methode ist es, die Wickel in Heilerde einzulegen. Der gesamte Körper wird damit dann umhüllt. Mit den Wickeln wird auf die Haut eine hohe Salz- und Mineralienkonzentration aufgebracht. Diese gelangen dann langsam in die Haut und entfalten dort ihre Wirkung: Ein Konzentrationsüberschuss entsteht im äußeren Gewebe. So schieben die Mineralien die Schlacken und andere Überschussprodukte zur Weiterverarbeitung in die Lymphe.

Folienwickel Die andere Möglichkeit ist die Wickelmethode mit Spezialfolie. Als Wirkstoffe unter dem Wickel dienen vor allem Zimtöle. Sie riechen angenehm, fördern die Durchblutung und regen den Kreislauf an. Aber auch Algenextrakte tun gute Dienste. Sie haben den extrem hohen Mineraliengehalt aus dem Meer gespeichert. Durch den Druck von unten zur Körpermitte hin wird der Flüssigkeitsfluss stark angeregt. Schlacken werden in die größeren Gefäße gedrückt und später ausgeschieden. Nach Beendigung der 30-minütigen Entspannungsphase auf der Behandlungsliege werden die Wickel abgenommen.

Man geht unter die Dusche und misst dann das Ergebnis nach. Unmittelbar nach der Behandlung sieht die Haut glatt, gut gepflegt und gut durchblutet aus. Die Hose scheint an den Problemzonen lockerer zu sitzen. Für einen länger anhaltenden Erfolg empfehlen Kosmetik-Institute zwei bis dreimal im Jahr eine Kur von fünf bis zehn Anwendungen. Als begleitende Maßnahme sollte man auch Lymphdrainage buchen.

Was hilft noch?

Retterspitz-Umschläge

Mischen Sie ½ l kaltes Wasser mit 1 Tasse Retterspitz aus der Apotheke. Tränken Sie 1 Paar Strumpfhosen oder Leggings mit der Lösung.

Ziehen Sie dann 1 Paar trockene Strumpfhosen über die nassen, legen Sie sich hin, und lassen Sie die Lösung 1 bis 2 Stunden einwirken.

Wenn Ihnen diese Anwendung zu umständlich ist, können Sie eine Retterspitz-Kompresse herstellen, die Sie auf die zu behandelnden Problemzonen auflegen.

Retterspitz führt zur Erweiterung der Gefäße im Unterhautbereich und damit zur Verstärkung des Blut- und Lymphstroms. Dies wiederum wirkt Lymphstaus entgegen und entschlackt.

Heiltees trinken

Anticellulite-Tee:

Übergießen Sie 1 EL Petersilie mit 1 Tasse kochendem Wasser, lassen Sie sie für fünf Minuten Ziehen, und seihen Sie danach ab. Trinken Sie über maximal zwei Wochen täglich eine Tasse dieses Tees. Vorsicht: Der Anticellulite-Tee ist nicht für Nierenkranke und Schwangere geeignet.

Harntreibende Tees: Teezubereitungen aus Brennnesseln, Birkenblättern, Schafgarbe, gerösteter Mate oder grünem Tee fördern die Entwässerung. Diese Tees können Sie auch über einen größeren Zeitraum trinken.

Bindegewebetees: Schachtelhalm und Spitzwegereich enthalten Kieselsäure, die das Bindegewebe stärkt. Tees aus diesen Pflanzen sind auch bei längerem Gebrauch unbedenklich.